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Starlight Board Benutzer

Alter: 21 Anmeldungsdatum: 13.01.2010 Beiträge: 79
Wohnort: München
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Verfasst am: 08.02.2010, 16:05 Titel: Etagenbau - welches Holz? |
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So, war nun auf der Suche nach einer geeigneten Holzarzt... ein Verwandter von mir hätte genügend Fichtenbretter zur Verfügung.
Nun lese ich aber wieder:
Fichte (Picea): Rinde und Nadeln sind giftig, das Holz (gelagerte) ist aber geeignet
Heißt das, ich kann Fichtenbretter hernehmen? Oder doch nicht? Das stand nämlich unter "Bedingt geeignete Holzarten". Bin etwas irritiert oder stell ich mich zu doof an?
Naja , ich hoffe ihr seid nachsichtig mit mir
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knipse Erfahrener Benutzer

Rang: *Degusüchtig*
Alter: 32 Anmeldungsdatum: 15.11.2009 Beiträge: 231
Wohnort: Remscheid
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Verfasst am: 08.02.2010, 17:04 Titel: |
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ich glaube, wenn es lange gelagert wurde, harzt es nicht mehr. der harz ist das, was nicht gut ist für die kleinen.
ich selber nehme von diesen holzarten abstand, da ich lieber auf nummer sicher gehen möchte.
ich habe (meine ich) buche genommen.
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racheengel1980 Super Poster

Alter: 29 Anmeldungsdatum: 07.06.2008 Beiträge: 526
Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 08.02.2010, 19:30 Titel: |
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Hallo Leute !
Zum Thema Etagenbretter und Holz habe ich mir auch lange meine Gedanken gemacht. Man kann prinzipiell jedes Holz nehmen. Fichte / Kiefer und Kiefer massiv sind Weichhölzer und relativ preiswert in jedem Baumarkt erhältlich.
Eiche und Buche gehören zu den Harthölzern und sind relativ teuer und nicht so unendlich leicht zu bekommen.
Der Vorteil von Weichholz liegt darin, dass es sich leicht bearbeiten lässt (von Mensch und Degu ). Der Vorteil von Hartholz besteht darin, dass es in natürlichem Zustand schon länger hält wie Weichholz.
Ich habe mir jetzt ein Terrarium aus OSB-Platten (Grobspanplatten) gebraucht gekauft und habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn ihr euch für OSB-Platten entscheiden solltet, dann müsst ihr:
1) Die Etagenplatte erst mal gründlich und ziemlich glatt abschleifen (viel Arbeit)
2) Die Holzplatte mit Spielzeuglack einstreichen und den Lack sehr gut trocknen lassen.
3) Den Lack mit einem feinkörnigen Sandpapier (240er Körnung) anschleifen und etwas anrauhen, aber nicht wieder komplett entfernen.
4) Die Platte sauber abwischen (ziemlich staubfrei)
5) Schritt 2) - 4) wiederholen.
6) Schritt 2) - 4) wiederholen und nochmal mit Spielzeuglack einstreichen.
Offene Kanten eventuell mit einem U-Profil aus eloxiertem Aluminium (Baumarkt) vor dem Anknabbern schützen.
Ich habe das bei meinem Terrarium im Innenraum gemacht und habe dann darauf eine Hanfmatte (zooplus.de) ausgelegt und auf dieser Matte dann die Einstreu verteilt.
Wichtig ist, dass das Holz nicht direkt mit Degupipi oder Wasser in Berührung kommt, da es sonst anfängt zu schimmeln. Ich kontrolliere das bei jedem Streuwechsel. Wenn trotzdem mal ein Wassernapf umfällt oder die Trinkflasche tropft, muss kontrolliert werden, ob Feuchtigkeit unter die Hanfmatte gekommen ist und die Hanfmatte entweder getrocknet oder erneuert werden.
Gruß
Simon
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Starlight Board Benutzer

Alter: 21 Anmeldungsdatum: 13.01.2010 Beiträge: 79
Wohnort: München
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Verfasst am: 10.02.2010, 09:14 Titel: |
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Also die Fichtenbretter meiner Schwester lagern schon ca. 2 Jahre bei ihr.
Kann ich die dann hernehmen? Ich denke mal das sie gut getrocknet sind und kein Harz mehr darin ist.
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Eki Moderatorin

Rang: Giftzwerg
Alter: 39 Anmeldungsdatum: 14.10.2004 Beiträge: 2409
Wohnort: Unterfranken
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Verfasst am: 10.02.2010, 13:59 Titel: |
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Hallo,
ich hatte jahrelang immer nur Fichtenbretter aus dem Baumarkt im Degukäfig. Sowohl lackiert, als auch unbehandelt. Ich hatte noch nie Probleme damit, das die geharzt haben.
Ich persönlich würde die Bretter deiner Schwester, wenn sie ansonsten ok sind, verwenden. Ich wüßte jetzt nichts, was dagegen spricht, es sei denn sie sind total gammelig
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Starlight Board Benutzer

Alter: 21 Anmeldungsdatum: 13.01.2010 Beiträge: 79
Wohnort: München
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Verfasst am: 10.02.2010, 15:20 Titel: |
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nein sie sind noch voll ok. wurden trocken gelagert.
Meine Schwester wird mir jetzt beim Etagenbau helfen... sie meinte als Lackierung wäre evtl. irgendwas mit Bienenwachs, Bienenhonig.. was war das jetzt...
Wäre das dann auch ok?
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racheengel1980 Super Poster

Alter: 29 Anmeldungsdatum: 07.06.2008 Beiträge: 526
Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 10.02.2010, 20:37 Titel: |
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Hm... Ich bin prinzipiell nicht gegen einen Lack mit Bienenwachs oder ähnlichem. Nur weiß ich nicht, ob das genau so "dicht" hält wie der Spielzeuglack.
Das Zeug das ich verwende schimpft sich "Clou Lack Lasur farblos" oder eben Spielzeuglack. Ist für Kinderspielzeug aus Holz und deshalb auch unbedenklich, weil die Kinder auch ihre Spielsachen in den Mund stecken.
Das Zeug hat auch den blauen Umweltengel und ist auf Wasserbasis.
Bei Spielzeuglack weiß ich eben, dass der sehr lange gegen Degupipi resistent ist. Mit Lacken auf Bienenwachsbasis habe ich selber keine Erfahrungen.
Gruß
Simon
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Eki Moderatorin

Rang: Giftzwerg
Alter: 39 Anmeldungsdatum: 14.10.2004 Beiträge: 2409
Wohnort: Unterfranken
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Verfasst am: 10.02.2010, 22:45 Titel: |
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| Ich hatte mal so ne Bienenwachslasur oder so ähnlich auf meinen Brettern, als ich meine Holzvoli gebraucht gekauft habe, aber die hat nicht so besonders gut gehalten und sich schnell abgenutzt. Der Spielzeuglack ist viel resistenter gegen den Deguurin. Sogar gegen Hamsterpiesel, der recht aggressiv ist, hält er ohne Probleme stand.
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Starlight Board Benutzer

Alter: 21 Anmeldungsdatum: 13.01.2010 Beiträge: 79
Wohnort: München
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Verfasst am: 11.02.2010, 09:45 Titel: |
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Wunderbar, dann schaue ich mich mal nach Spielzeuglack um.
Lieben Dank
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knipse Erfahrener Benutzer

Rang: *Degusüchtig*
Alter: 32 Anmeldungsdatum: 15.11.2009 Beiträge: 231
Wohnort: Remscheid
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Verfasst am: 11.02.2010, 11:44 Titel: |
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| ich habe gestern auch lack gekauft. allerdings habe ich keinen lack gefunden, der auch "spielzeuglack" hiess. der lack, den ich nun geholt habe, ist für spielzeug nach irgendeiner DIN geeignet.
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Eki Moderatorin

Rang: Giftzwerg
Alter: 39 Anmeldungsdatum: 14.10.2004 Beiträge: 2409
Wohnort: Unterfranken
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Verfasst am: 11.02.2010, 18:30 Titel: |
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| Das ist der Richtige. Wir nennen ihn hier nur Spielzeuglack, weil er überall anderst heißt. Wichtig ist, das der Lack auf Wasserbasis ist, also keine Lösungsmittel enthält, für Spielzeug geeignet ist und Speichel und Abriebfest ist.
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räuberbande Board Neuling

Alter: 28 Anmeldungsdatum: 20.09.2009 Beiträge: 24
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Verfasst am: 14.02.2010, 12:55 Titel: |
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| wir haben unsere Etragenbretter aus Siebdruckpplatten gabeut. War ein tipp der kleintiergruppe bei uns ausm Tierheim wo wir unsere 5 herhaben. Und ich muss sagen der Tipp hat sich bewährt. Eigentlich habe ich es genommen da es recht hert ist, aber bisher hat noch nichtmal einer an den Brettern rumgenargt. Kann ich also nur empfehlen. Ist auch in jedem Baumarkt zu bekommen.
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davX Super Poster

Alter: 56 Anmeldungsdatum: 14.10.2004 Beiträge: 734
Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 14.02.2010, 14:18 Titel: |
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Huhu,
das Problem wird meines Erachtens überbewertet. Ich half zwar selber diese Infos bezüglich Giftigkeit zu verbreiten, aber kann diese heute nicht mehr unterstützen. Meine Erfahrungen habe einfach ein anderes Bild gezeigt, auch jene diverser anderer Tierhalter.
Als Holz ist das übliche Nadelholz (Tanne, Fichte) sowieso unproblematisch, das Harz ist vielleicht mühsam (weil es klebt), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Degus das wirklich fressen wollen.
Ein weiterer Punkt ist, dass seit einiger Zeit auch die Zweige frisch an Degus angeboten werden von mehreren Deguhalter, mich inbegriffen, ohne negative Erfahrungen.
Es gibt zwar giftige Nadelbaumgewächse, bestes Beispiel die hochgiftige Eibe oder auch der Thuia ist giftig. Aber davor wird ja auch gewarnt. Hier ist eine Warnung sicher angebracht, gerade Eibe sollte unbedingt vermieden werden, aber auch Thuja gehört besser nicht in die Nähe der Degus (wenn auch die Giftwirkung bei weitem nicht so stark und gefährlich ist wie bei der Eibe, aber meiden sollte man es trotzdem).
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